„Ist Jesus ein Luftfahrzeug?“

Erinnert sich noch jemand an meine Märchenschurken und die Frage ob Gretel eine Mörderin ist? 2018 wurde nun die Bibel und die Abenteuer von Jesus, Maria, Eva und Gott auf Hand, Fuß, Heiligenschein und Recht geprüft. Mit einem Augenzwinkern, versteht sich. Wie würden heutige Richter Gottes Gebote und die Geschichten der Bibel beurteilen wenn man sie wörtlich nimmt? Amüsant nachzulesen hier.
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Kinderbuch: Die Wunderkiste

Seit März ist sie da, Odas Geschichte oder viel mehr die Geschichte eines verwunschenen, wunderlichen Spielwarenladen, in den sich nie ein Kunde verirrt und es trotzdem für Oda jede Menge zu tun gibt. Über wortkarge Cousins, essbare Seifenblasen, falsche Prinzen und echte Grückskatzen. Geschrieben von der wunderbaren Gina Mayer, unter Woow Books erschienen und von mir illustriert.
Ich habe selbst während des Studiums lange in einem Spielwarenladen gearbeitet und weiß daher ganz genau was passiert wenn Nachts die Lichter ausgehen. Was es sonst noch so auf sich hat mit dem Grück und warum es nur den richtigen Personen hilft und allen anderen eher Pech und eine R- und L-Schwäche bringt, erfahrt Ihr sowohl im Buch als auch im Hörbuch. Reinhören kann man übrigens hier schon mal.

 

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Jazz Jazz Jazz und Senf

„Very fresh, unique, diverse and fun. Qualities often missing in today’s jazz.“ (Axel Stinshoff, Jazz Thing)

Surreal, trippy, voller Spaß, fließend und mit einem Augenzwinkern, jung und mutig ist es geworden das Artwork zum Album „Senf“. Es spiegelt damit genau wieder wie sich die Musik, der beiden Köpfe hinter dem Kammerer OrKöster, Jakob Kammerer und Richard Köster, anfühlt. Und wenn man dann schon den „Albumtitel wählt, der eine Würzbeilage zum Subjekt erhebt.“ (Uli Lemke) dann muss man sich auch kopfüber hinein stürzen ins Wunderland und in die Musik. Man verstrickt sich tiefer, lernt die Protagonisten kennen, verwirbelt die Musik und Titel und entschwindet wieder ins weiße Nichts oder ins weiße Alles. Als wäre nie etwas gewesen. Danke Jungs und Mädchen, für den Mut und den Witz und allen voran für die Musik. Läuft immer wieder rauf und runter.

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Lass mal mehr leben, 2018

So 2017, lass mal abrechnen. Yäi, Krawall und Konfetti – mein fünftes Jahr Selbständigkeit! Ehrlich, das hat sich ganz schön erwachsen angefühlt. Ziehen aus Erfahrung, mehr Grenzen und mehr einstehen, mehr Freiheit und eine Wagenladung Souveränität. Dabei bin ich ganz schön gewachsen, aber weniger an Dir 2017, sondern viel mehr mit Dir.

Ohje es gibt so viel zu erzählen. Noch niemals habe ich so wenig gepostet. Was schrecklich schade ist, denn es gab viel zu berichten. Das Jahr war voller Musik, bewegter Bilder, Märchen und magischer Kinderbücher. Mit umdenken und neu ordnen. Ich werde mein bestes tun um auf- und nachzuholen was ich versäumt habe. Hier auf Facebook und Instagram – denn 2017 ist es wahrlich wert.

„Ich wünsche nicht viel Glück – das wird bald langweilig; aber ich wünsche auch kein Unglück, sondern sage nur wie der Volksmund ganz einfach: „Leben Sie mehr“ und versuchen Sie irgendwie, sich nicht zu grämen. Diesen vergeblichen Wunsch füge ich noch von mir aus hinzu. Und nun leben Sie wohl. Im Ernst gesagt: leben Sie wohl. – bleiben Sie nicht an meiner Tür, ich werde nicht aufmachen.“ Schließen wir ab mit diesen wunderbar kontroversen Worten von S’tephán Trofímowitsch Werchowénskij. Also dann 2018, ich bin bereit auf mehr, einfach vorbeikommen, die Tür steht offen! Aber ich erwarte mindestens großartiges. 🙂

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bunt

bunt

frech, charmant und wundersam – digitale Collagen aus Tusche und Tinte.

Für Kurzentschlossene findet morgen meine Finissage der Ausstellung „bunt“ statt.
03. 01.18 // 17 Uhr //  Jugendkulturwerkstatt Leipzig 

Kommt vorbei, ich freu mich sehr auf Euch!


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Märchenschurken

Märchenschurken betrügen, verfluchen, töten und rauben aber begehen sie nach heutigem Recht auch eine Straftat? Einer meiner liebsten Aufträge von letzten Jahr war dieses wunderbare Projekt. Denn wer könnte schon nein sagen zu herrlich grotesken Märchenillustrationen, allen voran wenn das Augenmerk auf den dazugehörigen Schurken liegt. Was ist also dran an ihren bösen Taten? Kavaliersdelikte oder waschechte Straftat? Ist Gretel etwa eine Mörderin? Euer Wissen könnt Ihr hier testen.

Illustriert ist das ganze natürlich, wie es sich für Märchen gehört, in den Farben von Blut, Gold und Ebenholz. Wer ganz genau hinschaut erkennt alte und sehr wertgeschätze Illustrationen von mir, die ich für diesen Artikel entstaubt und modernisiert habe. Heimtückische Hexen, Kanibalen, vergnügungssüchtigen Bären, exibitionistischen Kaisern und Gretel, die es faustdick hinter den Ohren hat. Kann man nur mögen oder?

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Eisblaues Zeitparadoxon.

Es gibt so viel zu erzählen von Projekten und neuen Bildern die ich bisher noch nicht gezeigt habe. Gerade zur Zeit der Buchmesse im Frühling (Heimspiel in Leipzig und Frühlingsferien in Bologna) dreht sich die Zeit immer noch viel schneller. Nicht dieses Jahr. Ich kann durchatmen, mir Zeit nehmen und hoffentlich auch endlich wieder mit den Blogeinträgen aufholen.
Mein eigenes kleines Zeitparadoxon ist die Wald-Krimi-Serie, denn sie straft mich nur zu gerne, zeitlich, lügen. Diesmal eine eiskalt, klirrende Welt ganz in blau. Paradoxerweise während ich dies tippe und von Wintermorgen erzähle arbeite ich schon am nächsten Kurzkrimi. Und wie sollte es anders sein ist der natürlich sonnenbeschienen und frühlingsverkündend. Seit ich direkt neben dem Wald lebe ist der Wandel noch viel mehr Teil von mir geworden. Und so verschwimmt blau zu grün.

 

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